Montag, 31. August 2020

September - Der Apfelbaum








                                             September - Der Apfelbaum







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                                           Der Apfelbaum, das ist ein Mann!
                                            Kein andrer gibt so gern wie der,






                                                                Foto: Pixabay




                                       Im Winter, wenn man schüttelt dran,
                                         Da gibt er Schnee die Fülle her,






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                                      Im Frühling wirft er Blüten nieder,
                                    Im Sommer beherbergt er die Finken;






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                                       Jetzt streckt er die Zweige nieder,
                                       Die voller Frucht zur Erde sinken.






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                                        Drum kommt! und schüttelt was ihr könnt,
                                          Ich weiß gewiss, dass er's euch gönnt.




                       Robert Reinick (1805-1852),  deutscher Maler & Dichter







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                        Der Übergang von Sommer zu Herbst hat auch seine Vorzüge,
                                    wenn man die Apfelbäume näher betrachtet,
                                                wie das Robert Reinick
                               in diesem September Gedicht für Kinder tut.



                                         Quelle. www. lyrikmond.de






                                                                          Foto: Pixabay


                                                                           


                                                            Apfelernte




                                     Die ersten Äpfel fallen vom Wurm,
                                      Die zweiten Äpfel, fällt der Sturm,
                                          Die dritten erntet man ein:
                                   Welche mögen wohl die besten sein?






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                                           Die dritten natürlich lacht jedermann:
                                            Weil man nur die servieren kann!
                                                   Die schält sich dann
                                                  Respektvoll der Esser
                                                Mit sorglichem Messer -
                                 Doch Wurm und Sturm,  die wissen es besser.



                     -Hanns von Gumppenberg, 1866-1928, deutscher Dichter-







                                                                             Foto: Pixabay




                                                  

                                       Die Wahrheit ist vorhanden für den Weisen,
                                         die Schönheit nur für ein fühlendes Herz.


                                                     ~Friedrich Schiller~






                                                                                  Foto:Pixabay


             
                                                           Hallo September!


                     Auch der September hat immer noch ein paar schöne Tage
                             mit sommerlichen Temperaturen im Gepäck.




                                                                                   Foto: Pixabay



                               Allen lieben Besucherinnen & Besucher wünsche ich
                                    von Herzen schöne und gesunde Herbsttage!





                                                    ~




Kommentare:

  1. Die guten Wünsche für schöne und gesunde Herbsttage gebe ich gern zurück!

    Liebe Gerda,
    Freude an den Früchten die fast von allein uns in die Hände fallen und den Tieren ebenfalls als Fallobst zur Nahrung dienen.
    Der Herbst hat begonnen mit Wurm und Sturm ;)!

    Der Wurm ist nun sichtbar, doch infiziert bereits vorher.
    Beim Obst der gesunde Kreislauf der Natur bei einigen Mitbürgern ungesunde Schäden.
    Auf Heilung hoffend!
    Nachdenkliche Grüße!

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  2. Herzlichen Dank für deinen Kommentar, liebe Kelly :-).

    Alle Achtung, du hast das Gedicht "Apfelernte" von Hanns von Gumppenberg trefflich durchleuchtet!

    Hoffe, dass es mit dem Corona-Virus im Herbst nicht schlimmer wird.
    Den besten Schutz dafür - für sich und andere - sehe ich weiterhin, die Abstandsregelung von mindestens 1,5 m einzuhalten und beim Einkauf und im Nahverkehr eine Maske zu tragen.
    Schade, dass manche Mitmenschen sich nicht daran halten, dagegen gibt es in etlichen Bundesländer auch schon hohe Strafzahlungen.

    Auch von mir viele nachdenkliche Grüße!

    Herzlichst
    Gerda

    Wünsch

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  3. Wie wunderbar du wieder auf den Herbst einstimmst, liebe Gerda. Das weckt die Lust auf diese schöne Zeit, auf die ich mich auch schon sehr freue. Diese Wärme jetzt wird die Äpfel, die noch am Baum hängen, noch saftiger und größer machen. Ich freu mich schon darauf und hoffe, dass uns Corona keinen Strich durch die Rechnung macht.

    Ganz liebe Grüße zu dir, liebes Schwälbchen,
    von der Andrea

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  4. Na,endlich bist du auch wieder da, liebes Schwäbchen Andrea aus dem schönen Schwabenland ... vielen lieben Dank für deinen Kommentar :-).
    Zurzeit haben wir einen wunderschönes Spätsommer, mal sehen wie lang er anhält, ab und zu ist auch ein Regenschauer - besonders für Fauna und Flora - immer willkommen.

    Hoffe auch, dass der Coronavirus sich im Herbst nicht weiter ausbreitet. In Chemnitz gibt es, wenn man ohne Maske beim Einkauf und im Nahverkehr erwischt wird, dafür eine Strafzahlung von ca. 60 €.

    Dir und deinen Lieben, wünsche ich eine schöne und gesunde Herbstzeit und dass die heurigen Äpfel immer gut schmecken!

    Herzliche Grüße
    von der Gerda









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    1. Jetzt bin ich wieder öfter da, liebe Gerda. Bald findest du die Erklärung für meine Abwesenheit in der Morgenwiese.

      Bleib gesund, du Liebe! Fühl dich lieb umarmt ...
      von der Andrea

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  5. Liebe Andrea, hab mich so über deine lieben Zeilen gefreut und dafür drück ich dich virtuell ganz ganz lieb :-)).

    Auf deinem schönen Blog "Morgentau" gefällt mir - bei deinem letzten Posting - besonders das erste Foto so sehr, weil es schön zum Träumen einlädt, und von der oftmals schlechten Realität etwas abgelenkt wird.

    Wünsch dir Lieben eine schöne und gesunde Hebstzeit!

    Herzliche Grüße zu dir
    von der Gerda

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    1. Eines meiner Lieblingsgedichte zu dieser Zeit kennst du sicher, aber man kann es immer wieder lesen und fühlen, finde ich ...

      Das ist nicht Sommer mehr, das ist September ... Herbst:
      diese großen weichen Wolken am Himmel,
      diese feinen weißen Spinnwebschleier in der Ferne
      und hinter den Gärten mit den Sonnenblumen
      der ringelnde Rauch aufglimmender Krautfeuer ...
      und diese süße weiche Müdigkeit und diese
      frohe ruhige Stille überall und trotzdem wieder
      diese frische, satte, erntefreudige, herbe Kraft ...
      das ist nicht Sommer ... das ist Herbst.

      Es ist von Cäsar Fleischlen und es durchströmt mich mit Wärme beim Lesen.

      Danke, liebe Gerda, die Wünsche gebe ich gern zurück!

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  6. Das Gedicht gefällt mir auch sehr ... und ein kurzes schönes Zitat hab ich von Cäsar Flaischlen, beim Stöbern, auch noch gefunden:

    "Verträumt und müde wie ein Schmetterling im September taumelt der Sommer das Gelände entlang.
    Altweiberfäden wirren sich um seine zerrissenen Flügel und die Blumen, die noch blühen, haben keinen Honig mehr."

    Denke, dass das etwas wehmütige Gedicht, gerade zu unserem schönen Spätsommer passt und dir, liebe Andrea, ebenfalls gefallen wird :-).

    Hab noch einen schönen Abend und eine geruhsame Nacht!

    Viele liebe Grüße
    Gerda



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    1. Das Gedicht ist auch schön, aber mir tut der arme Schmetterling leid, den ich vor meinem geistigen Auge mit seinen zerrissenen Flügelchen sehe ... :(

      Aber so ist der Lauf der Zeit, wir können es nicht ändern, nur das Gute, was uns zuteil wird, schätzen und achten.

      Ein liebes Grüßchen zu dir, liebes Schwälbchen,
      vom Schwäbchen :)

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  7. Nicht traurig sein, liebes Schwäbchen Andrea :-).

    Es haben doch nicht alle Schmetterlinge zerrissene Flügelchen. Und im Frühling flattern sie wieder von Blume zu Blume und erfreuen uns mit ihrer Schönheit.

    Habe noch ein schönes Herbstlied, das mir so gefällt, und du kennst es vielleicht auch...


    Rote Wolken am Himmel,
    von den Bergen der Föhn,
    und ich freu mich,
    dass die Erde so schön.

    Schwarze Beeren im Walde,
    rote Rosen im Hag,
    und ich freu mich,
    auf den kommenden Tag.

    Zwar sie sagen, dass der Herbst kommt
    und die Blätter falln vom Baum,
    und die Freude, ja die Freude,
    sie vergeht wie ein Traum.

    Kommt der Herbst auch und der Winter
    gibt es dennoch ein Glück,
    denn ein jeder neue Frühling
    bringt die Freude zurück.

    Satz: Richard Schwarzbach

    Quellennachweise:

    Es gibt noch eine zweite Version und sie zeugen davon,
    dass das Lied weitgehend mündlich überliefert worden ist.

    Wünsch dir schöne erholsame und sonnige Herbsttage!

    Viele liebe Grüße
    Gerda

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